auf www.schwope.org. Unsere gemeinsame neue Internetseite integriert zukünftig auch den Blog.
Richtig durchstarten möchte ich mit ein paar Blogbeiträgen zu unserer Vietnamreise im September und Oktober 2016.
Samstag, 17. September 2016
Donnerstag, 25. Dezember 2014
Weihnachtsgedanken
Liebe Blogbesucher,
in den letzten Monaten habe ich mich in der Pfarrei St. Georg in Leipzig Gohlis eingelebt. Als Gemeindeassistent durfte ich die Menschen in unserer Pfarrei kennenlernen - über die Kerngemeinde habe ich jetzt zumindest einen guten Überblick, ein Teil der Namen sitzt schon und die Gruppen, die ich begleiten darf, sind angelaufen.
Nach dem Krippenspiel, Christnacht und dem ersten Feiertag sind nun ein paar ruhige Tage mit unseren Familien geplant - wir freuen uns sehr, dass wir dieses Jahr nicht wieder hunderte Kilometer unterwegs sein müssen, sondern Besuch bekommen. In Vorfreude auf ein paar familiäre Tage genießen wir unser erstes "richtiges" gemeinsames Weihnachten. Ein Blick in unser Wohnzimmer:
In diesen weihnachtlichen Tage ein paar Gedanken, die ich auch am Heiligen Abend in der Kirche weitergeben durfte:
in den letzten Monaten habe ich mich in der Pfarrei St. Georg in Leipzig Gohlis eingelebt. Als Gemeindeassistent durfte ich die Menschen in unserer Pfarrei kennenlernen - über die Kerngemeinde habe ich jetzt zumindest einen guten Überblick, ein Teil der Namen sitzt schon und die Gruppen, die ich begleiten darf, sind angelaufen.
Nach dem Krippenspiel, Christnacht und dem ersten Feiertag sind nun ein paar ruhige Tage mit unseren Familien geplant - wir freuen uns sehr, dass wir dieses Jahr nicht wieder hunderte Kilometer unterwegs sein müssen, sondern Besuch bekommen. In Vorfreude auf ein paar familiäre Tage genießen wir unser erstes "richtiges" gemeinsames Weihnachten. Ein Blick in unser Wohnzimmer:
In diesen weihnachtlichen Tage ein paar Gedanken, die ich auch am Heiligen Abend in der Kirche weitergeben durfte:
„Habt ihr
schon einen Namen für das Kind?“ – diese Frage hören werdende Eltern sicher
öfter. Ich habe zumindest bei Freunden schon das eine oder andere Mal
nachgefragt. Manche Paare berichteten, dass es gar nicht so einfach war, einen
guten Namen zu finden. Oder sich dann auf einen zu einigen. Er sollte nicht
vorbelastet sein, zumindest nicht negativ. (Eltern die Lehrer sind, haben da
wohl schon öfter Namen weggelassen, weil sie sie an ihrer Schüler erinnern –
und das nicht immer positiv.) Er sollte vielleicht an eine Persönlichkeit, an
Großeltern oder Väter erinnern, schön klingen, vlt. programmatisch, vlt. nicht
zu abgedroschen, vlt. nicht extravagant und doch etwas Besonderes sein.
Ein Paar musste
sich mit der Namenswahl nicht allzu viele Gedanken machen. Schon während der
Schwangerschaft kam ein Bote Gottes und verriet Josef im Traum den Namen, den
er seinem Sohn, mit dem Maria schwanger war, geben sollte. Im Advent haben wir
den Beginn der Kindheitsgeschichte Jesu schon gehört. Hier sagt der Engel: „ihm sollst du den Namen Jesus geben; denn
er wird sein Volk von seinen Sünden erlösen.“
Doppelnamen
erfreuen sich heute wieder großer Beliebtheit. Auch im Evangelium wird uns von
einem zweiten Namen berichtet. Denn der Evangelist schreibt gleich weiter: Dies alles ist geschehen, damit sich
erfüllte, was der Herr durch den Propheten (Jesaja) gesagt hat: Seht, die
Jungfrau wird ein Kind empfangen, einen Sohn wird sie gebären, und man wird ihm
den Namen Immanuel geben, das heißt übersetzt: Gott ist mit uns.
Nun sind es
schon zwei Namen, die das Kind bekommen soll. Und es sind zwei Namen, die es in
sich haben.
Zum einen Immanuel
– Gott ist mit uns. Es ist die Präsenz Gottes, dass Ausharren mit uns, dass
Begleiten unseres Lebens. Dabei verändert Gott nicht einfach alle
Unwegsamkeit, alles was mir schwierig erscheint, was problematisch ist und mich
traurig macht. Aber ich darf mich drauf verlassen, er ist da, er geht mit.
Zum anderen Jesus, hebräisch Jeshua – übersetzt heißt der
Name Gott ist Rettung. In diesem Namen wird es noch konkreter. In Jesus
errettet uns Gott.
Wenn Kinder groß werden, dann lernen Sie, dass sie mit ihrem
Namen einstehen. Täglich müssen sie dann mit ihrem Namen unterschreiben. Das
Kind von Josef und Maria wird unterschreiben mit seinem eigenen Leben am Kreuz
und darin seinen Namen einstehen: Gott ist mit uns. Er errettet uns.
Sonntag, 21. September 2014
Pastoralkurs
Die Prüfungszeit ist vorbei. Gott sei Dank! Dank auch allen, die in dieser Zeit an mich gedacht, vielleicht das eine oder andere Gebet gesprochen oder eine Kerze angezündet haben! Die Verbundenheit hat mich in diesen anstrengenden Tagen mit getragen.
Nachdem das Studium nun abgeschlossen ist und nur noch das Abschlusszeugnis fehlt, geht es für mich seit Anfang September noch sechs Wochen in den Pastoralkurs. Im Erfurter Priesterseminar haben alle Studierenden, die in die Pastoral gehen, eine Vorbereitung auf die Praxis. Auf dem Programm stehen vor allem Themen, die im Theologiestudium tlw. noch nicht in aller Tiefe behandelt worden sind, für die Arbeit vor Ort aber sehr sinnvoll und notwendig sind. Ein Auszug aus dem Programm:
Nachdem das Studium nun abgeschlossen ist und nur noch das Abschlusszeugnis fehlt, geht es für mich seit Anfang September noch sechs Wochen in den Pastoralkurs. Im Erfurter Priesterseminar haben alle Studierenden, die in die Pastoral gehen, eine Vorbereitung auf die Praxis. Auf dem Programm stehen vor allem Themen, die im Theologiestudium tlw. noch nicht in aller Tiefe behandelt worden sind, für die Arbeit vor Ort aber sehr sinnvoll und notwendig sind. Ein Auszug aus dem Programm:
- Spiritualität
- Sakramentenpraxis (neben theologischen und liturgischen Fragen ging es auch um ganze praktische Probleme: Was mache ich in einer Wohnung, in der mich plötzlich zehn Katzen begrüßen, die überall herumspringen?)
- Religionspädagogik
- Seelsorge
- Seelsorgespräch am Krankenbett
- Jugendpastoral
- Prävention
- Katechetik
- Kurzpredigt
- Sprecherziehung und Stimmbildung
Viele Themen schaffen wir leider nicht wirklich erschöpfend zu behandeln - aber die Bildungsphase ist mit dem ersten Teil des Pastoralkurses nicht abgeschlossen. Während der Assistenzzeit sind relativ viele Studientage und -wochen geplant.
Sonntag, 27. Juli 2014
Die Prüfungszeit
Jetzt ist sie schon um, die erste Prüfungswoche. Ein Ritt von Samstag zu Samstag mit insgesamt sechs schriftlichen Prüfungen über jeweils 90 Minuten.
Mein Eindruck bis jetzt: es war alles gut machbar. Gegen Ende der Woche wird man zwar immer weniger aufnahmefähig, aber auch die letzte Prüfung in Pastoraltheologie sollte bestanden sein. Erste Ergebnisse gibt es vermutlich in ein paar Tagen im elektronischen Notensystem der Uni Erfurt.
Was wird in einer Abschlussprüfung am Ende des Theologiestudiums gefragt? Ich habe dafür mal einige Prüfungsaufgaben zusammengetragen, um einen Eindruck zu vermitteln. Manche sind in Form von Thesen formuliert, zu der man dann Stellung bezieht oder eben als klassische Frage gestellt.
Für die nächsten zwei Wochen sind noch sechs weitere, dann aber mündliche Prüfungen, vorgesehen. Bis zum 11. August werde ich damit in Erfurt noch beschäftigt sein.
Mein Eindruck bis jetzt: es war alles gut machbar. Gegen Ende der Woche wird man zwar immer weniger aufnahmefähig, aber auch die letzte Prüfung in Pastoraltheologie sollte bestanden sein. Erste Ergebnisse gibt es vermutlich in ein paar Tagen im elektronischen Notensystem der Uni Erfurt.
Was wird in einer Abschlussprüfung am Ende des Theologiestudiums gefragt? Ich habe dafür mal einige Prüfungsaufgaben zusammengetragen, um einen Eindruck zu vermitteln. Manche sind in Form von Thesen formuliert, zu der man dann Stellung bezieht oder eben als klassische Frage gestellt.
Zum Beispiel im Alten Testament: Die Erzählung: Israel verlangt von Samuel und JHWH einen König in 1Sam 8,1-22 setzt sich paradigmatisch und theologisch mit dem Königtum in Israel auseinander.
In der Alten Kirchengeschichte: Stellen Sie den Umgang des Origenes mit der Bibel dar! Berücksichtigen Sie dabei besonders dessen Prinzipien der Auslegung und seine Theorie zu den verschiedenen Schriftsinnen!
sowie Zeichnen Sie das Leben des Augustinus nach und stellen Sie seine wichtigsten Werke kurz vor!
In Fundamentaltheologie ist es etwas praktisches: Christian Hies hat folgendes Gebet geschrieben:
ICH FALLE
Irgendwo
ins Nichts
einer dunklen Schlucht
Ich falle
Immer tiefer
durch Tag und Nacht
Ich falle
Letztendlich geborgen
in deine gütigen Hände -
und erlebe den Aufbruch des Lichts
Interpretieren Sie dieses Gebet. Es lebt von einer Wendung. Erkunden Sie den hierfür entscheidenden Punkt. Erläutern Sie mit den Mitteln der Vorlesung, inwiefern sich Menschen in ihrem Leben solchen Wendungen ausgesetzt sehen, und inwiefern diese den Menschen in seinem Nachdenken (Denken) und Glauben angehen und prägen. Prüfen Sie dazu, welche Abschnitte der Vorlesung hierfür in Frage kommen könnten und wählen Sie einen aus. (Für die Lösung ist es hilfreich, den philosophischen Ansatz zu beschreiben, der die Aufgabe des Denkens als Vollzug von Identität bestimmt.)
Philosophie:
1. Erläutern Sie den Idealismus des 19. Jahrhunderts anhand einer seiner Vertreter.
2. Die Geschichte des Leib-Seele-Problems
Stellen Sie eine antike, eine mittelalterliche und eine neuzeitliche Position detailliert und kritisch dar.
Für die nächsten zwei Wochen sind noch sechs weitere, dann aber mündliche Prüfungen, vorgesehen. Bis zum 11. August werde ich damit in Erfurt noch beschäftigt sein.
Dienstag, 8. Juli 2014
Leipzig-Gohlis, ich komme!
Vor zwei Wochen kam der erwartete Brief aus Dresden.
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| Berufungsschreiben des Bischofs |
Das die Aussicht auf die Pastoral nun so konkret wird, freut mich sehr! Die ersten Besuche in Leipzig bezüglich Wohnung und Pfarrei sind schon erledigt und ich kann mich auf die nächsten intensiven Wochen vorbereiten.
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| Decke mit Leipziger Stadtwappen im Pfarrhaus der Nikolaikirche |
Denn es heißt: Prüfungen für den Abschluss als Magister Theologiae. Sechs schriftliche und sechs mündliche Prüfungen warten vom 19. Juli bis zum 11. August auf ihre Bewältigung. Thematisch ist es ein Rundumschlag durch alle theologischen Disziplinen. Insgesamt wird der Stoff aus 16 Vorlesungen abgeprüft. Besonders herausfordend sind für mich dabei die Dogmatik mit Erkenntnislehre, Gnaden- und Sakramentenlehre. Auch die Philosophie mit der Philosophie des 19. Jahrhunderts und der Anthropologie sind nicht so einfach zu überstehen.
Am Beginn meiner Ausbildungszeit im Bamberger Priesterseminar habe ich begonnen diesen Blog zu schreiben. Es war nicht abzusehen, wohin mich mein Weg führt. Vieles ist in den letzten sechs Jahren passiert. In dieser Zeit haben viele Freunde und Bekannte hier immer wieder gelesen, mich auf verschiedenste Weise unterstützt und mich begleitet. Jetzt neigt sich eine Etappe dem Ende zu und eine neue beginnt. Für das begleitende Gebet in diesen dichten Tagen bin ich besonders dankbar!
Montag, 14. April 2014
Was mache ich ab Herbst?
Ein berechtigte Frage!
Nach Rücksprache mit den Verantwortlichen im Bistum Dresden-Meißen werde ich ab Herbst 2014 in den pastoralen Dienst gehen. Für die kommenden zwei Jahre wird mir als Gemeindeassistent die "Verantwortung für Teilbereiche der Seelsorge"1 in Zusammenarbeit mit einem Pfarrer übertragen. Es ist gleichzeitig die Berufseinführungphase für den pastoralen Dienst in einem Bistum.
Wo es genau hingeht, wird bis Anfang Mai klarer - eins ist aber sicher: ich komme nach Sachsen oder Ostthüringen.
Damit stehen ab September für zwei Jahre vor allem Religionsunterricht und die Arbeit in der Pfarrei auf dem Programm. Immer wieder wird die Arbeit vor Ort durch Studientage und -wochen, Supervision, geistliche Begleitung und andere Ausbildungselemente unterbrochen werden.
Beginnen wird diese praktische Ausbildungszeit mit einem sechs-wöchigen Pastoralkurs in Erfurt, bei dem wir zusammen mit den Priesterkandidaten fit für die Schule gemacht werden. In dieser Zeit werden wir vertieft religionspädagogisch arbeiten. Ab November geht es dann richtig in die Pfarrei. Der Umzugstermin steht schon im Kalender - die Zieladresse noch nicht. Am Ende der zwei Jahre steht die zweite Dienstprüfung für den kirchlichen Dienst an, die aus pädagogischen, pastoralen und theologischen Teilen in Schule, Gemeinde und Theorie besteht.
Nach einem Propädeutikum in Bamberg, fünf Jahren Studium in Erfurt und Freiburg bin ich froh, in einen praxisnahen Dienst zu gehen. "Freut euch mit den Fröhlichen und weint mit den Weinenden!", sagt Paulus im Römerbrief (Röm 12,15). Mit den Menschen vor Ort unterwegs und für sie da zu sein, mit ihnen Glauben und Leben zu teilen - darauf freue ich mich schon jetzt!
Nach Rücksprache mit den Verantwortlichen im Bistum Dresden-Meißen werde ich ab Herbst 2014 in den pastoralen Dienst gehen. Für die kommenden zwei Jahre wird mir als Gemeindeassistent die "Verantwortung für Teilbereiche der Seelsorge"1 in Zusammenarbeit mit einem Pfarrer übertragen. Es ist gleichzeitig die Berufseinführungphase für den pastoralen Dienst in einem Bistum.
Wo es genau hingeht, wird bis Anfang Mai klarer - eins ist aber sicher: ich komme nach Sachsen oder Ostthüringen.
Damit stehen ab September für zwei Jahre vor allem Religionsunterricht und die Arbeit in der Pfarrei auf dem Programm. Immer wieder wird die Arbeit vor Ort durch Studientage und -wochen, Supervision, geistliche Begleitung und andere Ausbildungselemente unterbrochen werden.
Beginnen wird diese praktische Ausbildungszeit mit einem sechs-wöchigen Pastoralkurs in Erfurt, bei dem wir zusammen mit den Priesterkandidaten fit für die Schule gemacht werden. In dieser Zeit werden wir vertieft religionspädagogisch arbeiten. Ab November geht es dann richtig in die Pfarrei. Der Umzugstermin steht schon im Kalender - die Zieladresse noch nicht. Am Ende der zwei Jahre steht die zweite Dienstprüfung für den kirchlichen Dienst an, die aus pädagogischen, pastoralen und theologischen Teilen in Schule, Gemeinde und Theorie besteht.
Nach einem Propädeutikum in Bamberg, fünf Jahren Studium in Erfurt und Freiburg bin ich froh, in einen praxisnahen Dienst zu gehen. "Freut euch mit den Fröhlichen und weint mit den Weinenden!", sagt Paulus im Römerbrief (Röm 12,15). Mit den Menschen vor Ort unterwegs und für sie da zu sein, mit ihnen Glauben und Leben zu teilen - darauf freue ich mich schon jetzt!
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1 Der pastorale Dienst in der Pfarrgemeinde (Die deutschen Bischöfe 54), hrsg. vom Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz, Bonn 1995, 21.
Sonntag, 30. März 2014
zertifiziert
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| Unsere Arbeitsplätze |
Nun ist die letze Woche in der Katholischen Journalistenschule ifp in München zu Ende gegangen. Auf dem Programm standen SocialMedia, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Zusammen mit Carolin Kronenburg von der Bischöflichen Aktion Adveniat und Ernst Mettlach, dem Socia Media Referent im Bistum Trier, ging es in den letzten fünf Tagen um das kirchliche Engagement in den Medien.
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| Carolin Kronenburg, Pressesprecherin bei Adveniat |
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| Kritzeleien zum Adveniat Logo |
Nach jeweils theoretischen Einheiten wurde es schnell konkret: Zusammen mit einem Kollegen von der Caritas Würzburg habe ich eine PR-Strategie für das Caritas Jahresprojekt 2014 "Weit weg ist näher, als du denkst" erarbeitet.
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| Vorbereitung der Pressekonferenz |
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| Pressekonferenz im ifp |
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| Über die Verbreitung des Internets: Ernst Mettlach |
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| Literaturempfehlung |
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| Abschlussabend im Paulaner Brauhaus |
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| "Die Gute Nachricht auf neuen Wegen teilen" |
Ein Höhepunkt war sicherlich die Zertifikatsübergabe durch die Direktoren des ifp - jetzt ist die Ausbildung abgeschlossen und ich um einige Erfahrungen reicher.
Montag, 3. März 2014
Am Wochenende las ich ein Stück aus dem Buch der Weisheit, das mich berührte.
Ich habe mich darin in meiner Lebenswirklichkeit ein Stück wiedergefunden: Herausforderungen, Schwierigkeiten, mühsames Arbeiten; genauso wie Zeichen der Hoffnung,Vertrauen und Sicherheit.
Was einem gefällt, soll man ja teilen, deshalb hier Weish 10,17ff:
Die Weisheit gab den Heiligen den Lohn ihrer Mühen
und geleitete sie auf wunderbarem Weg.
Sie wurde ihnen am Tage zum Schutz
und in der Nacht zum Sternenlicht.
Sie führte sie durch das Rote Meer
und geleitete sie durch gewaltige Wasser.
Ihre Feinde ließ sie in der Flut ertrinken
und spülte sie aus der Tiefe des Abgrunds ans Land.
Ich habe mich darin in meiner Lebenswirklichkeit ein Stück wiedergefunden: Herausforderungen, Schwierigkeiten, mühsames Arbeiten; genauso wie Zeichen der Hoffnung,Vertrauen und Sicherheit.
Was einem gefällt, soll man ja teilen, deshalb hier Weish 10,17ff:
Die Weisheit gab den Heiligen den Lohn ihrer Mühen
und geleitete sie auf wunderbarem Weg.
Sie wurde ihnen am Tage zum Schutz
und in der Nacht zum Sternenlicht.
Sie führte sie durch das Rote Meer
und geleitete sie durch gewaltige Wasser.
Ihre Feinde ließ sie in der Flut ertrinken
und spülte sie aus der Tiefe des Abgrunds ans Land.
Mittwoch, 1. Januar 2014
Neujahrsgedanke
Neujahrsmorgen - der Abend war lang, die Nacht war kurz. Noch vom Besuchsmarathon der weihnachtlichen Tage und den Begegnungen der letzten Tage angespannt bin ich zeitig aufgewacht.
Bevor ich mich ewig im Bett herumwälze stehe ich auf, setze mich vor Weihnachtsbaum und Krippe und schaue das kleine Kind in der Krippe an. Mit einer kleinen Träne im Auge wird mir einiges vom Geheimnis der Weihnacht klar.
Hier vor Ochs, Esel und der Krippe verstehe ich wieder neu, dass ich nicht Herr meines Lebens bin. Die wertvollsten Dinge im Leben verdiene ich nicht und kann ich nicht herstellen, die kommen gratis, umsonst. Andersherum erfahre ich aber auch: Ich bin begrenzt, ein Mensch mit Schwächen.
Gerade jetzt, mit einer nicht besser werdenden Mandelentzündung merke ich, wie konkret es werden kann, eigene Wünsche, Pläne und Vorstellungen aufzugeben. Wie gern würde ich in diesen Tagen mehr Freunde besuchen, mehr Unterwegs sein, mehr bei der Familie sein, mehr Lesen, mehr und mehr machen und tun.
Gerade jetzt, mit einer nicht besser werdenden Mandelentzündung merke ich, wie konkret es werden kann, eigene Wünsche, Pläne und Vorstellungen aufzugeben. Wie gern würde ich in diesen Tagen mehr Freunde besuchen, mehr Unterwegs sein, mehr bei der Familie sein, mehr Lesen, mehr und mehr machen und tun.
Nicht das ich nicht will, sondern das ich nicht kann - das schenke ich diesem Kind.
Dienstag, 24. Dezember 2013
Grüße zum Weihnachtfest
Allen Besuchern meines Blogs wünsche ich eine frohe und gesegnete Weihnachtszeit!
Mit einem kleine Video von mir und ein paar Gedanken dazu, verabschiede ich mich in die Ferien.
Mit einem kleine Video von mir und ein paar Gedanken dazu, verabschiede ich mich in die Ferien.
Das Weihnachtslied "Ich steh an deiner Krippen hier" umgibt ein Rätsel. Woher kommt die Melodie, die Jahr für Jahr zur Weihnachtszeit gesungen wird? Verwendet wird die Melodie zwar in Johann Sebastian Bachs Weihnachtsoratorium (BWV 248) und in einem Gesangbuch, das er ebenfalls herausgab - doch ob es seiner Kreation entsprang oder nur eine Adaption eines unbekannten Komponisten ist, bleibt unklar. Klar hingegen ist der Textautor: es ist der bekannte lutherische Theologe Paul Gerhardt. Im 18. Jahrhundert kommen dann sein Text und die bachsche Melodie zusammen und finden vor allem im evangelischen Gottesdienst Eingang.
Beim Anhören des Liedes entsteht gedanklich eine Krippenszene. Allerdings besteht sie vor allem aus zwei Personen: dem Kind in der Krippe und dem Sänger des Liedes. Paul Gerhardt lässt das Lied nicht irgendwo erklingen, sondern verortet es direkt in den Stall von Betlehem. Im Gepäck haben wir als Kantoren dieses Liedes zwar weder Weihrauch, Gold noch Myrre, dafür aber etwas anderes, sehr wertvolles: uns und unser Leben.
Zugegeben ist die Sprache romantisch, zärtlich, fast etwas blumig. Das zutreffendste Attribut ist wohl persönlich. Mit "Geist und Sinn, Herz, Seel und Mut"lädt es ein, das ganze Leben vor dieses göttliche Kind zu bringen. Das ist ein weihnachtliches Tun.
Das ganze Leben, mit allen Höhe- und Tiefpunkten vor ein kleines Kind zu bringen - dies erfordert eine vertrauensvolle Beziehung. Diese wechselseitige Vertrautheit wird zurückgeführt auf die Erwählung noch vor unserer Geburt. Eine Beziehung zwischen Schöpfer und Geschöpf, wie sie inniger fast nicht geschildert werden kann, kommt in den Versen zum Vorschein: "Und hast mich dir zu eigen gar,eh ich dich kannt, erkoren." Diese Beziehung geht so weit, dass der Schöpfer selber Gestalt eines Geschöpfes annimmt und Mensch wird: Weihnachten.
Das Fest der Geburt Christi liegt nicht zufällig am 24. Dezember. An dunkelsten Tag des Jahres strahlt im Kind in der Krippe unsere Sonne auf, "Licht, Leben, Freud und Wonne" kommen uns in Jesus zum Vorschein. Wie Maria und Josef, wie die Hirten, wie die Weisen aus dem Morgenland stehen wir an der Krippe und sehen in diesem Kind in der Hoffnungslosigkeit die Hoffnung.
Mittwoch, 18. Dezember 2013
O Heiland reiß die Himmel auf
Es fällt sicher jedem Organisten schwer, dieses Lied nicht in vollem Register zu spielen, und kaum einer würde es aus erstem Impuls zaghaft singen. Es hat eine enorme Kraft, nutzt neben Verben der Stärke wie 'reißen' und 'brechen' vor allem Bilder von Naturgewalten. Die erste Strophe spricht von der Überwindung der uns von Gott trennenden Hindernisse. Wie die Sonne durch Wolken bricht, so soll sich Gott uns nahe zeigen. Es folgt das Bild des Taus, der obwohl an sich sanft, doch alles durchnässt; gefolgt vom Wolkenbruch: weniger sanft, aber mindestens gleich nass. Die letzte Strophe scheint die sanfteste zu sein, vom Grünwerden der Erde ist die Rede, von einem Blümlein. Jedoch auch hier: diese Kraft der Natur ist unaufhaltsam. Alle drei Strophen sind durch eine Linie verbunden: Das Wirken Gottes beginnt am Himmel, außerhalb unseres Wirkungsbereiches, geht wie Regen zur Erde und wird dort lebensspendend wirksam.
Friedrich Spee hat dieses Lied im Dreißigjährigen Krieg als dringende Bitte formuliert. Mit aller Kraft soll Gott nahe kommen, alle Widerstände durchbrechen. Uns kann solche Leidenschaft nach Gott fremd vorkommen. Wir erleben auch die Kraft der Natur nicht mehr so stark: zu wenig Sonne, zu viel Regen und spärliche Blüte bringen uns nicht mehr an den Rand des Todes, sie ärgern uns bestenfalls. Genauso können wir nur zu leicht verlieren, Sehnsucht nach Gott zu haben. Aber gerade dann ist dieses Lied wie für uns gemacht: Wir können Naturkräfte, und auch Gottes Wirken gar nicht herbeiführen. Das Bild der Naturgewalten beinhaltet, dass sie uns treffen, und wir sie nicht wie ein Gerät anschalten. Dieses Lied im Advent zu singen kann meinen, anzuerkennen, dass Gott uns treffen kann. Er kommt uns nahe: so ungebeten, so unaufhaltsam, so lebensspendend wie Regen.
Benno Kirtzel
Sonntag, 8. Dezember 2013
Es kommt ein Schiff geladen
Einen frohen uns gesegneten 2. Advent diesmal mit dem Lied "Es kommt ein Schiff geladen".
„Es kommt ein Schiff geladen“ weckt sicher viele Assoziationen: Ein großes Containerschiff, ein schwer beladener Tanker, eine Kreuzfahrtschiff mit Urlaubern.
Wie groß müsste das Schiff sein, das Gottes Sohn in seiner Herrlichkeit fassen könnte?
Doch nicht nur die Ladung ist die „teure Last“ - auch weitere Teile des Schiffes regen uns zum Weiterdenken an.
Wie groß müsste das Schiff sein, das Gottes Sohn in seiner Herrlichkeit fassen könnte?
Doch nicht nur die Ladung ist die „teure Last“ - auch weitere Teile des Schiffes regen uns zum Weiterdenken an.
Beschrieben werden die Teile, die das Schiff antreiben: das Segel und der für das Segel umso wichtigere Mast, der baulicherseits die Verbindung zwischen dem Schiffsrumpf und dem Segel darstellt – existenzielle Teile, dass das Schiff in Bewegung kommt und bleibt.
Die dritte Strophe beschreibt ein Paradoxon: „Der Anker haft' auf Erden, da ist das Schiff an Land“ - wie sinnlos. Ein Schiff an Land?
Doch genau das erschließt, die Bedeutung des Schiffes: Das Schiff beschreibt die schwangere Maria.
Jesus nimmt, um durch sie Mensch zu werden, Maria ganz ein. Sie, durch das Wort Gottes Mutter wird, ist ganz erfüllt durch den Sohn Gottes. So lässt sich auch die zweite Strophe verstehen: Maria wird vorangetrieben durch die Liebe – Sie trägt die Liebe Gottes zu allen Menschen in der Gestalt eines Kindes in sich.
Als „Mast“ wird der Heilige Geist beschrieben. Er ist es, durch den Maria empfangen hat. Der Heilige Geist eint in Maria die Liebe der Mutter zu ihrem Kind und die Liebe Gottes zu uns Menschen. Und so ergibt die dritte Strophe auch einen Sinn: In der Herbergssuche und der Kälte des unangemessenen Quartiers, einem einfachen Stall, findet das „Wort Gottes“ eine Heimat. Das Wort Gottes wir Mensch. Die Gewissheit der letzten Worte der dritten Strophe - „der Sohn ist uns gesandt“ - begleitet uns durch den restlichen Advent. Dessen dürfen wir uns gewiss sein: „das Wort will Fleisch uns werden.“
Das gesamte Lied ist in der Zeitform der Gegenwart verfasst, so dass auch wir heute, im Jahr 2013, in der Erwartung dieses großen Geheimnisses der Menschwerdung Gottes stehen.
Der Sohn Gottes kommt als hilfloses Kind in unsere heutige Welt.
Der zweite Adventssonntag hat in diesem Jahr auch noch eine andere Bedeutung: Es ist der Aktionstag des „worldwide candle-lighting“. Dies ist ein Gedenktag, für tot- und fehlgeborene, bzw. frühverstorbene Kinder. Jede/r, ist eingeladen, im Gedenken an ein solches Kind, um 19.00 Uhr eine Kerze in ein Fenster zu stellen, so dass sich, um immer eine Stunde versetzt, eine Lichtwelle um die gesamte Erde ausbreitet.
Ein Lichtzeichen der Hoffnung, das die Liebe Gottes in gewisser Weise sichtbar machen kann.
Schenken wir unsere Liebe in Dankbarkeit weiter und schließen wir in unser Gebet und unsere Bitten besonders die werdenden Mütter ein.
Die dritte Strophe beschreibt ein Paradoxon: „Der Anker haft' auf Erden, da ist das Schiff an Land“ - wie sinnlos. Ein Schiff an Land?
Doch genau das erschließt, die Bedeutung des Schiffes: Das Schiff beschreibt die schwangere Maria.
Jesus nimmt, um durch sie Mensch zu werden, Maria ganz ein. Sie, durch das Wort Gottes Mutter wird, ist ganz erfüllt durch den Sohn Gottes. So lässt sich auch die zweite Strophe verstehen: Maria wird vorangetrieben durch die Liebe – Sie trägt die Liebe Gottes zu allen Menschen in der Gestalt eines Kindes in sich.
Als „Mast“ wird der Heilige Geist beschrieben. Er ist es, durch den Maria empfangen hat. Der Heilige Geist eint in Maria die Liebe der Mutter zu ihrem Kind und die Liebe Gottes zu uns Menschen. Und so ergibt die dritte Strophe auch einen Sinn: In der Herbergssuche und der Kälte des unangemessenen Quartiers, einem einfachen Stall, findet das „Wort Gottes“ eine Heimat. Das Wort Gottes wir Mensch. Die Gewissheit der letzten Worte der dritten Strophe - „der Sohn ist uns gesandt“ - begleitet uns durch den restlichen Advent. Dessen dürfen wir uns gewiss sein: „das Wort will Fleisch uns werden.“
Das gesamte Lied ist in der Zeitform der Gegenwart verfasst, so dass auch wir heute, im Jahr 2013, in der Erwartung dieses großen Geheimnisses der Menschwerdung Gottes stehen.
Der Sohn Gottes kommt als hilfloses Kind in unsere heutige Welt.
Der zweite Adventssonntag hat in diesem Jahr auch noch eine andere Bedeutung: Es ist der Aktionstag des „worldwide candle-lighting“. Dies ist ein Gedenktag, für tot- und fehlgeborene, bzw. frühverstorbene Kinder. Jede/r, ist eingeladen, im Gedenken an ein solches Kind, um 19.00 Uhr eine Kerze in ein Fenster zu stellen, so dass sich, um immer eine Stunde versetzt, eine Lichtwelle um die gesamte Erde ausbreitet.
Ein Lichtzeichen der Hoffnung, das die Liebe Gottes in gewisser Weise sichtbar machen kann.
Schenken wir unsere Liebe in Dankbarkeit weiter und schließen wir in unser Gebet und unsere Bitten besonders die werdenden Mütter ein.
Raphael Weichbrodt
Montag, 2. Dezember 2013
"Maria durch ein Dornwald ging"
Bei der "Sommersoiree" unser Fakultät in Erfurt hörte ich sie singen: vier junge Frauen, die mehrstimmig geistliche Lieder bspw. von Huub Oosterhuis gesungen haben. Da war mir klar: mit den Vieren muss ich mal ein Projekt bearbeiten. Vor dem Advent bot sich das an: vier geistliche Adventslieder zu den Adventssonntagen. Zusammen mit der Pressestelle des Bistums Dresden-Meißen habe ich dann das Projekt eingefädelt; das erste Ergebnis ist online.
Studenten aus Bistum kommentieren zu dem auch die Lieder und geben kurze Erklärungen sowie geistliche Impulse zu den Thematiken der Strophen.
Studierende der Katholisch-Theologischen Fakultät Erfurt haben in diesem Advent das Lied „Maria durch ein Dornwald ging“ eingesungen und kommentiert.
Gesang: Theresia Härtel, Anna Reinhardt, Bettina Altmann unter der Leitung von Sarah Kotitschke; Satz: Wolfgang Gentner
Sicher belegt ist es erst 1850 in einer Sammlung geistlicher Lieder. Gut 200 Jahre zuvor finden sich unter einem anderen Lied allerdings schon der Vermerk, dass es „nach der Melodie Maria ging durch diesen Wald“ gesungen wird. Ursprünglich ein marianisches Wallfahrtslied aus dem Eichsfeld, ist es über die Grenzen Thüringens hinaus zu einem der populärsten Adventslieder geworden.
Ein Rosengarten im Winter: kahl und verdorrt. Grünes Blattwerk oder gar Blüten sind in dieser trostlosen Landschaft unvorstellbar. Und mitten hindurch läuft Maria. Es ist die Szene in der ersten Strophe des bekannten Liedes "Maria durch ein Dornwald ging".
In der zweiten Strophe wird mit einer rhetorischen Frage herausgefordert: "Was trug Maria unter ihrem Herzen?" Die Bedeutung des Herzens geht über ein beliebiges Organ hinaus. Es steht für das Lebenszentrum selbst. Und genau hier wird ihre Leibesfrucht verortet. Im Zentrum steht das, was einen besonderen Schutz bedarf – es ist ein "Herzensanliegen".
Wunderliches schildert die dritte Strophe: Als Maria mit ihrem Sohn durch den Dornwald läuft, fangen die Rosen an zu blühen. In der Bibel sucht man ein Rosenwunder vergeblich. Aber mittelalterliche Legenden berichten von solchen Wundern, wie zum Beispiel bei der Hl. Elisabeth von Thüringen. Ganz biblisch (Lk 1,39) ist hingegen der Hintergrund des Liedes: der Weg der schwangeren Maria ins karge Bergland Judäas und der freudige Besuch bei ihrer Verwandten Elisabeth.
Inständig, fast sehnsüchtig erklingt, wie beim antiken Einzug eines Königs, der alte Gruß „Kyrie eleison“, „Herr, erbarme dich“. Er drückt Erwartung aus.
Erwartung und Hoffnung, ausgedrückt im wüsten Dornenwald, der in einen lebendigen Garten verwandelt wird, wenn Christus in diese Welt kommt. Er möchte uns verwandeln, unser Leben erblühen lassen. Es beginnt in dem Moment, in dem ich mich auf diese Hoffnung einlasse, Christus mein Leben anvertraue. Maria hat sich darauf eingelassen und wird im Lied als eine Frau geschildert, die Christus "unter ihrem Herzen" trägt. Kann man eine schönere Beschreibung für einen Christen finden?
Studenten aus Bistum kommentieren zu dem auch die Lieder und geben kurze Erklärungen sowie geistliche Impulse zu den Thematiken der Strophen.
Studierende der Katholisch-Theologischen Fakultät Erfurt haben in diesem Advent das Lied „Maria durch ein Dornwald ging“ eingesungen und kommentiert.
Gesang: Theresia Härtel, Anna Reinhardt, Bettina Altmann unter der Leitung von Sarah Kotitschke; Satz: Wolfgang Gentner
Sicher belegt ist es erst 1850 in einer Sammlung geistlicher Lieder. Gut 200 Jahre zuvor finden sich unter einem anderen Lied allerdings schon der Vermerk, dass es „nach der Melodie Maria ging durch diesen Wald“ gesungen wird. Ursprünglich ein marianisches Wallfahrtslied aus dem Eichsfeld, ist es über die Grenzen Thüringens hinaus zu einem der populärsten Adventslieder geworden.
Ein Rosengarten im Winter: kahl und verdorrt. Grünes Blattwerk oder gar Blüten sind in dieser trostlosen Landschaft unvorstellbar. Und mitten hindurch läuft Maria. Es ist die Szene in der ersten Strophe des bekannten Liedes "Maria durch ein Dornwald ging".
In der zweiten Strophe wird mit einer rhetorischen Frage herausgefordert: "Was trug Maria unter ihrem Herzen?" Die Bedeutung des Herzens geht über ein beliebiges Organ hinaus. Es steht für das Lebenszentrum selbst. Und genau hier wird ihre Leibesfrucht verortet. Im Zentrum steht das, was einen besonderen Schutz bedarf – es ist ein "Herzensanliegen".
Wunderliches schildert die dritte Strophe: Als Maria mit ihrem Sohn durch den Dornwald läuft, fangen die Rosen an zu blühen. In der Bibel sucht man ein Rosenwunder vergeblich. Aber mittelalterliche Legenden berichten von solchen Wundern, wie zum Beispiel bei der Hl. Elisabeth von Thüringen. Ganz biblisch (Lk 1,39) ist hingegen der Hintergrund des Liedes: der Weg der schwangeren Maria ins karge Bergland Judäas und der freudige Besuch bei ihrer Verwandten Elisabeth.
Inständig, fast sehnsüchtig erklingt, wie beim antiken Einzug eines Königs, der alte Gruß „Kyrie eleison“, „Herr, erbarme dich“. Er drückt Erwartung aus.
Erwartung und Hoffnung, ausgedrückt im wüsten Dornenwald, der in einen lebendigen Garten verwandelt wird, wenn Christus in diese Welt kommt. Er möchte uns verwandeln, unser Leben erblühen lassen. Es beginnt in dem Moment, in dem ich mich auf diese Hoffnung einlasse, Christus mein Leben anvertraue. Maria hat sich darauf eingelassen und wird im Lied als eine Frau geschildert, die Christus "unter ihrem Herzen" trägt. Kann man eine schönere Beschreibung für einen Christen finden?
Donnerstag, 31. Oktober 2013
Das Brevier auf dem Handy...
Diese Woche hat das Deutsche Liturgische Institut und der Katholische Pressebund eine offizielle App auf Deutsch für Android und Apple herausgegeben. Damit ist es möglich, die Haupthoren des Stundengebetes ganz praktisch unterwegs zu beten. Ob nun in der Straßenbahn, auf der Parkbank oder am Strand: Laudes, Vesper und Komplet sind immer mit dabei. Zusätzlich bietet die App auch eine Auswahl an kleinen Horen und die Tageslesungen der Hl. Messe. Das kleine Programm für Smartphones "lädt ein, den uralten Gebetsschatz der Tageszeitenliturgie neu zu entdecken, wie ihn die Priester und Ordensleute seit Jahrhunderten beten", so die Herausgeber.
Das Stundengebet ist eine einfache wie edle Liturgie, die vor allem die Psalmen rezitiert und zusammen mit Lesung und einen Hochgesang aus dem Evangelium ein überwiegend biblisches Gebet darstellt. Das II. Vatikanisch Konzil (1962-65) empfiehlt allen Christen "das Stundengebet zu verrichten, sei es mit den Priestern, sei es unter sich oder auch jeder einzelne allein" (SC 100). Verteilt über den Tag soll unser Leben durch das Gebet geheiligt werden, d.h. in den großen Horizont Gottes gestellt werden und immer wieder auf ihn ausgerichtet werden. Zusammen mit tausenden Christen weltweit ist man in dieser Gebetsform miteinander verbunden. Darüberhinaus stimmt mit der Beter mit den Psalmen in das Lob Gottes unsere jüdischen Geschwister ein.
Und das Beste an der ganze Sache: wie die meisten wichtigen Dinge im Leben ist diese Anwendung gratis.
Die App gibt es hier zum Download:
Samstag, 21. September 2013
Interview mit Papst Franziskus
In fast allen Medien ist in diesen Tagen ähnliches zu lesen: Papst Franziskus gewichtet die Themen die Kirche um. Dabei geht es ihm um eine neue Fokussierung auf das erste und wichtigste Anliegen der Kirche: "Die wichtigste Sache ist aber die erste Botschaft: ‚Jesus Christus hat dich gerettet.‘ Die Diener der Kirche müssen vor allem Diener der Barmherzigkeit sein."
| Papst Franziskus Foto: Agência Brasil (CC BY 3.0 BR) |
Ich denke, wir dürfen sehr dankbar sein. Das vollständige, sehr lesenswerte Interview gibt es in der Zeitschrift Stimme der Zeit online.
Dienstag, 3. September 2013
Dresden
Heute fand ich dieses Video mit wunderschönen Aufnahme aus Dresden. Es lohnt sich und das nicht nur, weil es in HD ist!
Sonntag, 1. September 2013
Ein Jahr, noch und nur ...
Zum 1. September hat mich unser Bischof Dr. Heiner Koch nun aus dem Kreis der Priesterkandidaten unseres Bistums entlassen. Damit entsprach er meiner Bitte, die ich ihm Anfang Juli antrug.
Nach gut einem Jahr der Beurlaubung, für mich eine Zeit der Prüfung und des genauen Hinhörens, bin ich zu diesem Entschluss gekommen. Zunächst bin ich sehr dankbar für diese Möglichkeit, für einen längeren Zeitraum mit der Priesterausbildung zu pausieren und die Berufung neu zu prüfen. Es hat mir die Möglichkeit gegeben, keine übereilte, emotionsgesteuerte und unüberlegte Entscheidung zu treffen.
Wie entscheiden? Geholfen haben mir auf diesem Weg unter anderem die Kriterien vom Hl. Ignatius von Loyola. Sein ganzheitlicher Blick auf den Menschen in seinen verschiedenen Dimensionen waren dabei ein guter Ratgeber: Nutzen, Vernünftigkeit, Kontinuität mit den Grundentscheidungen meines Lebens, Zeit und nötige Kraft, Ehrlichkeit, innerer Friede und das gute innere Gefühl trotz Widerstände - alles Dinge, die der Jesuit dem vor Entscheidung Stehenden an die Hand gibt. Natürlich bin ich auch dankbar für all die Gespräche und Begegnungen mit Freunden und Familien, mit Priestern und Kommilitonen. Sie haben mich in diesem wichtigen Abschnitt begleitet und mit geholfen eine, so denke ich jetzt voll Überzeugung, gute Entscheidung zu treffen. Ich hoffe, es ist eine Entscheidung die mich wachsen lässt: als Mensch, in meiner Freundschaft zu Gott und in der Beziehung zu meiner Freundin. Zugegeben ist es noch ungewohnt so zu schreiben, aber wie meinte kürzlich eine Ordensschwester zu mir: "Der liebe Gott hat ganz verschiedene Pläne für uns. Wir müssen ihm nur vertrauen."
Neben des Studienabschluss mit Magisterarbeit und Prüfungen im kommenden Studienjahr steht für mich jetzt auch neu die Frage nach Beruf und Berufung. Ein Jahr bis zum Ende des Studiums. Es ist noch ein Jahr, und nur ein Jahr. Eine Situation, in der ich wieder neu lernen darf, auf Gott und seine Führung in meinem Leben zu vertrauen. Sicher kann ich mich um Perspektiven bemühen, fragen, schauen, suchen; doch im letzten ist es Gott, der den Horizont weitet und den Weg bereitet. Auf einem Kalenderblatt fand ich einen Satz von Gordon MacDonald, der Mut macht: "Hoffnung ist die Zuversicht, dass die Geschichte ein Ziel hat und dass Gott die Fäden in der Hand hält."
Gut vorstellen könnte ich mir, in den kirchlichen Dienst meiner Heimatdiözese zu gehen. Das Bistum Dresden-Meißen ist mir vertraut, ich kenne Menschen, Gemeinden, Strukturen - kurz um: hier schlägt mein Herz. Wie zu jedem Dienst in der Kirche gehört aber neben dem eigenen Willen auch entscheidend der Ruf der Kirche dazu. So ist die Frage, in wie fern ich mit meinen Talenten in der Ortskirche gebraucht werden kann. Es bleibt also spannend...
Im Entlassungsschreiben fand ich den Satz aus der Weiheliturgie, der mir Mut macht und mich begleitet: "Gott selbst vollende das gute Werk, das er in Ihnen begonnen hat."
Nach gut einem Jahr der Beurlaubung, für mich eine Zeit der Prüfung und des genauen Hinhörens, bin ich zu diesem Entschluss gekommen. Zunächst bin ich sehr dankbar für diese Möglichkeit, für einen längeren Zeitraum mit der Priesterausbildung zu pausieren und die Berufung neu zu prüfen. Es hat mir die Möglichkeit gegeben, keine übereilte, emotionsgesteuerte und unüberlegte Entscheidung zu treffen.
Wie entscheiden? Geholfen haben mir auf diesem Weg unter anderem die Kriterien vom Hl. Ignatius von Loyola. Sein ganzheitlicher Blick auf den Menschen in seinen verschiedenen Dimensionen waren dabei ein guter Ratgeber: Nutzen, Vernünftigkeit, Kontinuität mit den Grundentscheidungen meines Lebens, Zeit und nötige Kraft, Ehrlichkeit, innerer Friede und das gute innere Gefühl trotz Widerstände - alles Dinge, die der Jesuit dem vor Entscheidung Stehenden an die Hand gibt. Natürlich bin ich auch dankbar für all die Gespräche und Begegnungen mit Freunden und Familien, mit Priestern und Kommilitonen. Sie haben mich in diesem wichtigen Abschnitt begleitet und mit geholfen eine, so denke ich jetzt voll Überzeugung, gute Entscheidung zu treffen. Ich hoffe, es ist eine Entscheidung die mich wachsen lässt: als Mensch, in meiner Freundschaft zu Gott und in der Beziehung zu meiner Freundin. Zugegeben ist es noch ungewohnt so zu schreiben, aber wie meinte kürzlich eine Ordensschwester zu mir: "Der liebe Gott hat ganz verschiedene Pläne für uns. Wir müssen ihm nur vertrauen."
Gut vorstellen könnte ich mir, in den kirchlichen Dienst meiner Heimatdiözese zu gehen. Das Bistum Dresden-Meißen ist mir vertraut, ich kenne Menschen, Gemeinden, Strukturen - kurz um: hier schlägt mein Herz. Wie zu jedem Dienst in der Kirche gehört aber neben dem eigenen Willen auch entscheidend der Ruf der Kirche dazu. So ist die Frage, in wie fern ich mit meinen Talenten in der Ortskirche gebraucht werden kann. Es bleibt also spannend...
Im Entlassungsschreiben fand ich den Satz aus der Weiheliturgie, der mir Mut macht und mich begleitet: "Gott selbst vollende das gute Werk, das er in Ihnen begonnen hat."
Montag, 1. Juli 2013
Erfahrungsaustausch, Bennofest und eine Fußfessel - Angehende Seelsorge-Fachkräfte des Bistums Dresden-Meißen trafen sich in Erfurt
Benno-Fest mit Prof. Tiefensee (4.v.r.).
Erfurt/Dresden, 27.06.2013 (KPI): Aus Ausbildungseinrichtungen im ganzen Bundesgebiet kamen am Wochenende vom 21. bis 23. Juni im Erfurter Priesterseminar zukünftige Seelsorge-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter des Bistums Dresden-Meißen zusammen. "Es hat richtig gut getan, sich auszutauschen, und hat uns als Gemeinschaft zusammengeschweißt“, so Theologiestudent Benno Kirtzel in der Auswertung des Treffens der Priesterkandidaten, Religionspädagogen und weiterer Theologen. In voraussichtlich zwei Jahren wird Kirtzel in Sachsen oder Ostthüringen in den pastoralen Dienst als Gemeindereferent gehen.
Die Studienorte der angehenden pastoralen Fachkräfte sind deutschlandweit verteilt. So werden Dresden-Meißner Studenten zum Teil an Fachakademien in Freiburg oder an der Katholischen Universität Eichstätt unterrichtet. Die Theologen und Priesterkandidaten hingegen studieren in Erfurt.
Das Wochenende sollte auf den gemeinsamen Dienst in den Pfarreien und Seelsorgestellen des Bistums vorbereiten. „Kennenlernen, Austausch, Gebet und gemeinsame Aktivität prägten das Wochenende“, sagte Samuel-Kim Nguyen, der die Tage in Erfurt mit anderen Auszubildenden vorbereitete. Das Wochenende war eine studentische Initiative, die von der Bistumsleitung unterstützt wurde.
Pfarrer Baumgarten (links) nahm sich viel Zeit für das Gespräch.
Gemeinsam mit dem Dresdner Pfarrer Christoph Baumgarten, der für die Priesterkandidaten verantwortlich ist, entwickelten die Studenten Ideen, wie die akademische Ausbildung mit der Praxis in den heimatlichen Seelsorgestellen enger verzahnt werden könnte. „Eine Möglichkeit sind sicherlich individuelle Praktika in verschiedenen Einrichtungen des Bistums, eine andere wäre auch eine gezielte Rundreise durch Pfarreien und Institutionen des Bistums“, fasste Pfarrer Baumgarten die Gesprächsrunde zusammen.
Abgerundet wurde das Bewerbertreffen durch das gemeinsame St. Benno-Fest, das die Erfurter Studenten jedes Jahr zu Ehren ihres Bistumspatrons begehen. Zusammen mit Prof. Eberhard Tiefensee feierten sie den Festtag des Meißner Bischofs eine knappe Woche nach seinem ordentlichen Gedenktag am 16. Juni nach.

Eine Fußfessel mit drei Kreuzen - für Offizial Dräger heute nur noch Symbol für die drei Bande zur Kirche in "Glaube", "Sakramenten" und "Hierarchie".
Den Besuch einer katholischen Einrichtung hatten die angehenden Pastoralen Mitarbeiter ebenfalls in ihr Programm aufgenommen. Nur wenige Minuten vom Priesterseminar entfernt liegt das Interdiözesane Offizialat, „das Kirchengericht für den Sendebereich des MDR“, wie der Leiter der juristischen Einrichtung Offizial Ludger Dräger erklärte. „Vor allem Eheprozesse werden hier geführt“, führte er fort. Seine Zuhörer merkten schnell, dass sie es hier mit einem leidenschaftlichen Kirchenrechtler zu tun hatten. So zeigte er eine Fußfessel aus einer Abtei, die vor hunderten Jahren auch Gerichtsbarkeit ausübte. Augenzwinkernd konnte er den Studenten aber versichern, dass diese heute garantiert nicht mehr benutzt werde.
Eine Fußfessel mit drei Kreuzen - für Offizial Dräger heute nur noch Symbol für die drei Bande zur Kirche in "Glaube", "Sakramenten" und "Hierarchie".
Den Besuch einer katholischen Einrichtung hatten die angehenden Pastoralen Mitarbeiter ebenfalls in ihr Programm aufgenommen. Nur wenige Minuten vom Priesterseminar entfernt liegt das Interdiözesane Offizialat, „das Kirchengericht für den Sendebereich des MDR“, wie der Leiter der juristischen Einrichtung Offizial Ludger Dräger erklärte. „Vor allem Eheprozesse werden hier geführt“, führte er fort. Seine Zuhörer merkten schnell, dass sie es hier mit einem leidenschaftlichen Kirchenrechtler zu tun hatten. So zeigte er eine Fußfessel aus einer Abtei, die vor hunderten Jahren auch Gerichtsbarkeit ausübte. Augenzwinkernd konnte er den Studenten aber versichern, dass diese heute garantiert nicht mehr benutzt werde.
Benno Kirtzel: „Ich fand den Besuch im Offizialat sehr interessant, das Wochenende war insgesamt sehr ausgewogen geplant.“ Eine Aussage hört man an diesem Wochenende von den Teilnehmern immer wieder: Die Nähe zu ihrer Heimat ist den Studenten wichtig - in eine andere Diözese zu gehen, können sich die meisten nur schwer vorstellen.
Mittwoch, 22. Mai 2013
Werbung oder Mahnwache?
Erfurter Enten scheinen keinen Skrupel zu haben! Ohne Furcht und Schrecken, man möchte meinen fast ahnungslos, spazieren seit einigen Wochen die Entenvögel auf dem Domplatz und begeben sich ganz in die Nähe ihrer verstorbenen, besser gesagt geschlachteten Artgenossen. Der Verkäufer von Frischgeflügel freut sich jedenfalls über diese lebende Werbung. Alle Mal besser als ein Schild mit "Enten und Teile" ist doch Werbung mit ein paar herumlaufenden "Topmodells". Als ich ihn fragte, ob er auch frisch im Verkaufswagen schlachtet, winkt er nur ab.
Vielleicht denke ich mit der Werbung auch in die falsche Richtung und die Enten halten eine Art Mahnwache am Geflügelstand - wer weiß?
Dienstag, 30. April 2013
Für die nächste Hausarbeit
Auf Empfehlung eines Kommilitonen möchte ich heute ein kleines Buch zumindest mit dem Titel vorstellen:
Es handelt sich um Hierzenberger/Kammerstätter, Theologische Worthülsen übersetzt : ein Taschenlexikon für eine zeitgemäße Verkündigung, München 1973.
Ich fand den Titel angesichts manch unverständlicher theologischer Literatur sehr originell. Wie sagte ein Professor am Semesterbeginn über eins seiner ersten Bücher: "Lesen Sie es nicht. Ich war ein junger Wissenschaftler und musste mich mit unverständlicher Fachsprache profilieren."
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